| Im Einsatz für mehr Arbeitssicherheit |
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Einsatztaktische Übung von DRK und Feuerwehr Ulm auf der Großbaustelle Chirurgische Klinik. Der Neubau der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Ulm ist die derzeit größte Baustelle der Region – und ein gefährliches Areal: Sechs Hochbaukräne mit einer Hakenhöhe von bis zu 80 Metern auf einer Fläche von 31.000 Quadratmetern und Aushubtiefen von mehr als zehn Metern. Aus diesem Grund hat sich das verantwortliche Bauunternehmen, die BAM Deutschland AG, zu einem ungewöhnlichen Schritt entschlossen. Um die bis zu 700 Mitarbeiter auf der Großbaustelle noch stärker für das Thema Arbeitssicherheit zu sensibilisieren, hat das Unternehmen die Feuerwehr und das DRK Ulm um eine Rettungsübung gebeten. Diese fand nun am vergangenen Samstag, den 9. Mai statt – unter Beteiligung von rund 150 Teilnehmern. Den Rettungskräften und der Feuerwehr bot sich ein (fiktives) Schreckensszenario: Ein Kranführer wird bewusstlos und schleudert die Last am Kranhaken gegen eine Schalung, auf der Arbeiter stehen. Durch den Einsturz der Schalungselemente werden 21 Bauarbeiter nicht nur verletzt, sondern teilweise auch unter den Trümmern eingeklemmt. Außerdem beschädigen herabstürzende Schalungselemente eine Gasflasche, die sich daraufhin entzündet. „Für uns war die Anfrage der BAM ein Glücksfall“, betont Roman Hidalgo, Organisatorischer Leiter Rettungsdienst des DRK Ulm. „Zum einen haben wir nicht oft die Möglichkeit, auf einer so großen Baustelle zu üben. Zum anderen hatten wir nun einmal mehr die Gelegenheit, sowohl die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr zu trainieren, als auch das Baugelände und die Verantwortlichen besser kennen zu lernen. Ein echtes Plus, sollte es einmal zu einem realen Unfall kommen.“ Im Einsatz waren acht Fahrzeuge sowie der Höhenrettungszug der Feuerwehr, um den verletzten Kranführer zu bergen. Das DRK setzte insgesamt 14 Fahrzeuge ein und stellte auch das „Küchenteam“ für die Verpflegung nach der Übung – gesponsert von der BAM. Besonderen Einsatz zeigten jedoch die Mitglieder des Jugendrotkreuz: Sie stellten die Mimen für die Unfallopfer und waren auch für das realistische Schminken der Verunglückten verantwortlich. |
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