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In einer Rettungswache werden die im Bereichsplan festgeschriebenen erforderlichen Rettungsfahrzeuge und das notwendige Einsatzpersonal der Notfallrettung und des
Krankentransports einsatzbereit gehalten. Die Rettungsfahrzeuge sollen den jeweils
anerkannten Regeln der Technik und dem Stand der Notfallmedizin angepasst werden.
Der Bereichsplan für den Rettungsdienstbereich Ulm/Alb-Donau-Kreis schreibt folgende Rettungswachen fest:
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Rettungswache Ulm 1
Rettungswache Ulm 2
Rettungswache Ehingen
Rettungswache Blaubeuren
Rettungswache Laichingen
Rettungswache Merklingen
Rettungswache Langenau
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(Träger DRK Rettungsdienst Ulm gGmbH)
(Träger ASB-Ulm)
(Träger DRK Rettungsdienst Ulm gGmbH)
(Träger DRK Rettungsdienst Ulm gGmbH)
(Träger DRK Rettungsdienst Ulm gGmbH)
(Träger ASB-Merklingen)
(Träger ASB-Ulm)
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Sachliche Ausstattung / Rettungsmittel
Unter der sächlichen Ausstattung der Rettungswachen sind im engeren Sinne die Rettungsmittel für die Beförderung der Patienten bzw. für das Heranführen des rettungsdienstlichen Personals zum Notfallort bzw. zum Ort des Transportbeginns zu verstehen.
Die technischen Anforderungen an Fahrzeuge, Gerät und Material ergeben sich aus dem jeweiligen "Stand der Technik" entsprechend der nationalen DIN-Normen (Deutsches Institut für Normung) bzw. der jeweiligen europaweit geltenden DIN-EN-Normen. Dieses sind:
- DIN EN 1789 Ausgabe Dezember 1999 „Rettungsdienstfahrzeuge und deren Ausrüstung – Krankenkraftwagen“ („Medical vehicles and their equipment – Road ambulances“),
- DIN 75 079 Ausgabe Juni 1993 „Notarzt-Einsatzfahrzeuge“; Begriffe, Anforderungen, Prüfung
- DIN EN 1865 „Festlegungen für Krankentragen und andere Krankentransportmittel im Krankenkraftwagen“ („Specifications for stretchers and other patient handling equipment used in road ambulances“)
Es gibt in aufsteigender Ordnung gemäß der Behandlungsmöglichkeiten, folgende 3 Typen von Krankenkraftwagen und das Notarzteinsatzfahrzeug:
Krankentransportwagen
Typ A1 und A2
Patient Transport Ambulance |
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Notfallkrankenwagen Typ B
Emergency Ambulance
Ein Krankenkraftwagen,
der für den Transport, die Erstversorgung und die Überwachung von Patienten konstruiert und ausgerüstet ist.
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Rettungswagen Typ C
Mobile Intensiv Care Unit (MICU)
Ein Krankenkraftwagen, der für den Transport, die erweiterte Behandlung und Überwachung von Patienten konstruiert und ausgerüstet ist. |
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Notarzteinsatzfahrzeug
Das Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) ist entweder an einer Klinik stationiert oder holt den Notarzt direkt von der Klinik/Praxis ab und fährt zum Notfallort, wo unabhängig vom Notarzt ein RTW eintrifft. Die Anforderungen an ein NEF sind in der DIN 75 079 geregelt |
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Personelle Besetzung der Rettungsmittel
für das nichtärztliche Personal im Rettungsdienst existieren unterschiedliche Ausbildungsstufen: o Rettungshelfer
Die Ausbildung zum Rettungshelfer dauert 320 Stunden. Dazu müssen die Teilnehmer eine 160 Stunden umfassende theoretisch-praktische Ausbildung mit einer Abschlussprüfung besuchen. Es schließt sich ein 80-stündiges Praktikum auf einer Lehrrettungswache und ein 80-stündiges Praktikum in einer Klinik an. Rettungshelfer werden überwiegend als Fahrer im Krankentransport eingesetzt. o Rettungssanitäter
Rettungssanitäter werden als Beifahrer im Krankentransport oder als Fahrer in der Notfallrettung eingesetzt. Ihre Ausbildung dauert mindestens 520 Stunden. Neben 160 Stunden Theorie sind jeweils 160 Stunden an einer Lehrrettungswache und in einer Klinik abzuleisten. Zum Abschluss wird ein 40-stündiger Prüfungslehrgang absolviert. o Rettungsassistent
Die Berufsausbildung zum Rettungsassistenten dauert zwei Jahre. Der einjährige theoretische Teil findet an einer staatlich anerkannten Ausbildungsstätte für Rettungsassistenten und in einer geeigneten Klinik statt. Das zweite Jahr wird in Form eines Praktikums an einer staatlich anerkannten Lehrrettungswache absolviert.
Die Rettungswache Ulm ist staatlich anerkannte Lehrrettungswache. Rettungsassistenten werden insbesondere in der Notfallrettung und als Disponenten in der Rettungsleitstelle eingesetzt. o Lehrrettungsassistent
Zur Durchführung der praktischen Ausbildung im Bereich der Lehrrettungswachen und zur Organisation von Fortbildungsveranstaltungen verfügt der Kreisverband Ulm e.V. über besonders qualifizierte Lehrrettungsassistenten. |
Leistungsdaten des Rettungsdienstes
im Rettungsdienstbereich Ulm/Alb-Donau-Kreis
| Art |
Rettungsmittel |
ca. Einsätze im Jahr |
| Gesamt |
DRK Ulm |
ASB Ulm |
ASB Merklingen |
Fa. KAP |
| Krankentransporte |
KTW/RTW |
14.350 |
6.750 |
4.350 |
1.000 |
2.250 |
| Krankentransporte innerklinische |
KTW/RTW |
6.250 |
3.750 |
2.500 |
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| Notfalleinsätze |
RTW/NAW |
11.150 |
6.400 |
4.000 |
750 |
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| Notfalleinsätze |
NEF |
4.900 |
2.950 |
1.550 |
400 |
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| Blut-/Organtransporte |
PKW |
1.000 |
1.000 |
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| Gesamt |
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37.650 |
20.850 |
12.400 |
2.150 |
2.250 |
Erläuterung Rettungsmittel:
KTW = Krankenwagen
RTW = Rettungswagen
NAW = Notarztwagen
NEF = Notarzteinsatzfahrzeug
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