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Bilanz nach dem Einstein-Marathon: Deutlich mehr medizinische Einsätze

Beim diesjährigen Einstein-Marathon am Sonntag, 27. September, hatte das Deutsche Rote Kreuz deutlich mehr medizinische Einsätze zu bewältigen als in den Vorjahren. Insgesamt versorgten die Einsatzkräfte 126 Patientinnen und Patienten, in 14 Fällen war ein Transport in eine Klinik erforderlich.

Mit mehr als 16.000 Anmeldungen verzeichnete der Einstein-Marathon in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. Rund 14.000 Läuferinnen und Läufer erreichten das Ziel.

Als wesentlichen Grund für die gestiegene Zahl der medizinischen Versorgungen nennt der Leitende Notarzt Jörg Bihlmayr die Witterungsbedingungen. „Nachmittags wurde es sehr warm. Einige Läuferinnen und Läufer waren dehydriert“, erklärt Bihlmayr. Gleichzeitig betont er, dass die überwiegende Zahl der Einsätze einen harmlosen Verlauf genommen habe.

Ein Einsatz stellte die Rettungskräfte jedoch vor eine besonders kritische Situation: An der Strecke in Neu-Ulm brach ein Halbmarathonläufer zusammen. Er wurde bewusstlos und mit einer Körpertemperatur von 42 Grad aufgefunden. „Ein absolut lebensbedrohlicher Zustand“, sagt Jörg Bihlmayr. Der Mann wurde umgehend medizinisch versorgt und zur weiteren Behandlung in eine Klinik gebracht.

Für die medizinische Absicherung der Großveranstaltung waren über 200 Einsatzkräfte des DRK im Einsatz. Trotz der hohen Teilnehmerzahl konnte die medizinische Versorgung der Läuferinnen und Läufer in Kooperation mit Bundeswehrkrankenhaus Ulm, Universität Ulm, Bayerischem Roten Kreuz und unserem Rettungsdienst sichergestellt werden.