Deutlich wurde dabei einmal mehr: Das Deutsche Rote Kreuz im Stadt- und Landkreis Ulm ist mit seinem starken Ehrenamt, einer leistungsfähigen Infrastruktur und engagierten Partnern bestens aufgestellt.
Mit seinen 22 Ortsvereinen, der Rettungshundebereitschaft, der Bergwacht, sechs Tafelläden und vier Kleiderläden ist der DRK Kreisverband Ulm tief in der Region verwurzelt und erfüllt vielfältige Aufgaben im Bevölkerungsschutz sowie im sozialen Bereich.
Das Fundament dieser Arbeit bilden rund 2.500 ehrenamtlich Engagierte in den Bereitschaften, im Jugendrotkreuz und in der Sozialarbeit. Ihnen galt ein besonderer Dank. Hervorgehoben wurde insbesondere die Arbeit des Jugendrotkreuzes, das als wichtige Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Verbandes gilt. Ein ausdrücklicher Dank richtete sich an alle Gruppenleiterinnen und Gruppenleiter sowie die Ortsvereine für ihren unermüdlichen Einsatz in der Nachwuchsarbeit.
Auch künftig soll das Ehrenamt weiter gestärkt werden. Schwerpunkte sind dabei der Ausbau von Ausbildungsangeboten sowie die Gewinnung neuer ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer.
Ein weiteres zentrales Thema war der Bevölkerungsschutz. Die jüngsten Verbesserungen durch das Landeskatastrophenschutzgesetz und die damit verbundenen höheren Fördermöglichkeiten wurden ausdrücklich begrüßt. Gleichzeitig wurde betont, dass weiterhin Handlungsbedarf besteht. Erfolgreicher Bevölkerungsschutz gelinge nur in einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Behörden und den Hilfsorganisationen – auf Augenhöhe und im gemeinsamen Miteinander.
Auf die Leistungsfähigkeit des DRK konnten sich die Menschen in der Region auch bei zahlreichen Großveranstaltungen verlassen. So leisteten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte beim Deutschen Musikfest 2025 an vier Veranstaltungstagen insgesamt rund 850 Stunden Sanitätsdienst. Zahlreiche Veranstaltungen in Stadt und Region wurden zuverlässig sanitätsdienstlich begleitet.
Neben der Einsatzbereitschaft gewinnt auch die Krisenvorsorge zunehmend an Bedeutung. Der Kreisverband setzt deshalb auf die Stärkung der eigenen Resilienz sowie auf Angebote zur Vorbereitung der Bevölkerung auf Krisensituationen durch entsprechende Schulungen.
Im Bereich der Infrastruktur schreitet der Neubau der Rettungswache in Ehingen planmäßig voran. Das Richtfest findet am 29.07.2026 statt. Gleichzeitig bleibt die kontinuierliche Sanierung der bestehenden Liegenschaften eine wichtige Aufgabe.
Neben diesen Zukunftsprojekten beschäftigen den Kreisverband auch die schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen. Eine verantwortungsvolle Konsolidierung des Haushalts sowie die kritische Überprüfung bestehender Standards, Bürokratie und Dokumentationspflichten werden notwendig sein, um die Leistungsfähigkeit des Verbandes langfristig zu sichern.
Als verlässliche Orientierung dienen dabei weiterhin die sieben Grundsätze des Roten Kreuzes. Sie bilden den inneren Kompass für das Handeln aller haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitenden.
Zum Abschluss der Kreisversammlung wurde allen Partnerorganisationen, den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, den hauptamtlichen Mitarbeitenden sowie den Beschäftigten im Rettungsdienst für ihren engagierten Einsatz gedankt. Gemeinsam, so die Botschaft der Versammlung, können die kommenden Herausforderungen erfolgreich bewältigt werden.
Ehrungen –
wir gratulieren recht herzlich zur aktiven Zugehörigkeit!
25 Jahre
Reinhold Opitz, Stefan Gerstenberger, Theresia Enderle, Erika Nohr, Marion Donocik, Nicole Fischer, Katharina Moser, Tobias Klumpp, Karin Held, Anita Dieterle-Buhl, Ingrid Lehmann, Erika Auberer, Gertrud Burger, Martina Schmid, Doris Riegert, Anja Trapp, Karin Bäumler, Günter Neuburger, Silke Ströhle, Christina Bauder, Alexandra Tietz
40 Jahre
Matthias Lange, Stefan Messerschmid, Elke Oßwald, Otto Lehmann, Bruno Schmid, Angelika Schwarzmann
50 Jahre
Hildegard Schäftner, Ulrich Spaniel, Karl-Heinz Knopf
55 Jahre
Arthur Fiderer, Maria Heim, Hans Kurz, Wolfgang Oberndorfer, Johannes Wiedmann
60 Jahre
Leo Beron, Franz Eisenmann, Johann Waibel, Karl Walker
65 Jahre
Bruno Fiderer
70 Jahre
Oskar Batzer


