Die Fackel wurde um 11:00 Uhr am Ulmer Donauufer übergeben. Auf baden-württembergischer Seite waren Stefan Brandt, stellvertretender Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbands Ulm, Gunter Czisch, Präsident des DRK-Kreisverbands Ulm, sowie Barbara Bosch, Präsidentin des DRK-Landesverbandes Baden-Württemberg, anwesend. Czisch betonte: „Die Flamme steht für das Engagement und die Leidenschaft unserer Ehrenamtlichen – das Herzstück des Roten Kreuzes.“
Anschließend übernahm die Wasserwacht des Bayerischen Roten Kreuzes die Flamme per Boot. An Bord befanden sich Katrin Albsteiger, Präsidentin des BRK-Kreisverbands Neu-Ulm, und Hans-Michael Weisky, Präsident des Bayerischen Roten Kreuzes. Weisky sagte: „Humanitäre Hilfe kennt keine Grenzen. Diese Fackelübergabe zeigt die Stärke des Miteinanders über Verbands- und Ländergrenzen hinweg.“
Ein besonderer Moment war die Übergabe vom Boot an Wasserretter auf dem Rettungsbrett, die die Fackel donauabwärts zum Neu-Ulmer Ufer brachten.
Barbara Bosch hob hervor: „Die Fackel, die wir tragen, ist eine Idee, die uns weltweit eint. Sie steht für Menschlichkeit, Hilfe und Zusammenhalt über alle Grenzen hinweg.“
Die Fackel war zuvor seit dem 4. Juni 2026 durch Baden-Württemberg getragen worden und setzte ihre Reise nach der Übergabe an das Bayerische Rote Kreuz fort. Nach einer Station im BRK-Kreisverband Neu-Ulm wird sie innerhalb Bayerns weitergeführt. Am 27. Juni erfolgt der Weitertransport durch den BRK-Kreisverband Regensburg nach Solferino, dem Ziel der Fiaccolata.
Die Aktion geht auf die Schlacht von Solferino 1859 zurück und erinnert an die Ursprünge der Rotkreuzbewegung sowie die humanitären Grundsätze der internationalen Bewegung.

